FAQ ZUM DDV

Der DDV vertritt die Interessen einer gesamten Branche - Dienstleister ebenso wie ihre Kunden. Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum Verband.

Seit wann gibt es den DDV?

Der DDV wurde 1948 als „Arbeitsgemeinschaft der Adressenverleger" (ADV) gegründet und hat sich gemeinsam mit dem Markt, seinen Medien und den technischen Anforderungen weiterentwickelt – zum Deutschen Direktmarketing Verband und seit 2008 zum Deutschen Dialogmarketing Verband.

Wen vertritt der DDV?

Anders als andere Kommunikationsverbände, die entweder nur die Dienstleister oder aber die Anwender einer Branche vertreten, ist der DDV das Sprachrohr der gesamten Dialogmarketingbranche. Er vertritt die Interessen aller Dienstleister, die an der Prozesskette des Dialogmarketings arbeiten, und ihrer Kunden, also derjenigen Unternehmen, die die Auftraggeber für Marketing sind.
Heute ist der DDV der größte nationale Zusammenschluss von Unternehmen der Direktmarketingbranche in Europa und einer der Spitzenverbände der Kommunikationswirtschaft in Deutschland. 

Welche Aufgaben hat der DDV?

Das Aufgabenfeld des DDV ist vielfältig. Zum einen geht es darum, die Akzeptanz und die Attraktivität des Dialogmarketings in der Öffentlichkeit – also in der Politik, der Wirtschaft und bei den Verbrauchern - weiter auszubauen. Zum anderen hat der Verband die Aufgabe, eine marktaktuelle Plattform für die spezifischen fachlichen Herausforderungen der Branche zu bieten. Auf dieser werden alle für die Prozesskette wichtigen Entwicklungen, Trends und Visionen diskutiert und das notwendige Know-how zur Verfügung gestellt. Hierbei sind die Kernthemen Qualitätssicherung und Nachwuchsförderung.

Was tut der DDV konkret, um die Attraktivität des Dialogmarketings zu festigen?

Der DDV betreibt intensive politische Arbeit in Berlin und Brüssel. Er setzt sich konsequent für einen freiheitlichen Dialog mit den Bürgern ein, der zum einen den sinnvollen Schutz des Verbrauchers gewährleistet, zum anderen aber auch die wirtschaftliche Schlagkraft der Branche berücksichtigt.
Der Verband erarbeitet auch Konzepte zum Verbraucherschutz, die gemeinsam mit den Verbraucherschutzzentralen und den Politikern auf eine Umsetzung hin geprüft werden. Auf diese Weise sollen unsinnige Restriktionen, die nicht dem sinnvollen Verbraucherschutz dienen, vermieden und eine geordnete Selbstregulierung vorangetrieben werden.

Was tut der Verband konkret für den Verbraucher?

Der DDV setzt sich für Aufklärung, Transparenz und Qualitätskontrolle ein. Durch für die Mitglieder verpflichtende Ehrenkodizes und Zertifizierungssysteme wird eine hohe und nachvollziehbare Dienstleistungsqualität gewährleistet. Durch diese ist auch sichergestellt, dass man sich an geltendes Recht und die Regeln des „fair play" hält.
Unabhängig von einer Mitgliedschaft verfolgt der DDV Fälle, in denen Unternehmen diese Regeln verletzt haben. Der DDV ist Mitglied der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg und steht mit dieser sowie den Verbraucherzentralen und den politischen Fraktionen im ständigen Austausch über Beschwerden von Verbrauchern, so wie sie den Einsatz von Dialogmarketinginstrumenten betreffen.
Mit der Robinsonliste hat der Verband zudem bereits Anfang der siebziger Jahre ein eigenes Verbraucherschutzinstrument geschaffen. Das Online-Verbraucherportal www.ichhabediewahl.de informiert ausführlich über Dialogmarketing und gibt Informationen über die aktuelle Rechtslage.

Verbraucherportal

Robinsonliste

Verbraucherdialog

 

Was hat ein Unternehmen von der Mitgliedschaft im DDV?

Der Verband bietet Vertretung an allen „Fronten". Durch die politische Arbeit wird sichergestellt, dass die Öffentlichkeit und die Politik um die hohe Schlagkraft der Branche als treibende Kraft der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes wissen und damit dem steten Wachstum keine unnötigen Steine in den Weg gelegt werden.
Durch die fachliche Vertretung in Councils und in Arbeitsgruppen profitieren die Mitglieder von der Vernetzung untereinander und mit ihren Kunden. Der DDV bietet zudem juristische Beratung, Informationen über wichtige Branchenentwicklungen und veranstaltet Praxisworkshops und Kongresse, um die Mitglieder immer up to date zu halten.
Wichtig ist auch der Austausch über aktuelle Forschungen des Dialogmarketings und die Unterstützung bei Nachwuchsförderung.